Pro Gramm Hausstaub bis zu 1000 Milben!
Hausstaubmilben sind klassische Auslöser für Allergien.
Genau genommen sind es ihre Ausscheidungen,
die Tränen in den Augen und Schnupfen verursachen.
Durch den Kälteeinbruch im Herbst stirbt zwar ein großer
Teil der Milben ab, die mikroskopisch kleinen Kotpartikel bleiben
jedoch erhalten und werden durch das Aufdrehen der Heizung mit
dem Staub aufgewirbelt und eingeatmet.
„Proteine in den Ausscheidungen der Milbe besitzen
eine sehr hohe allergische Potenz und werden vor allem nachts
im Schlaf eingeatmet“, erläutert Heinz
Kofler vom Allergie-Ambulatorium Hall in Tirol.
Nach dem Staubsaugen ist es am ärgsten
Nach dem Staubsaugen ist die Innenraumluft um
etwa 50mal mehr
mit schwebenden Hausstaubmilbenallergenen kontaminiert als zuvor,
da die meisten Staubsauger die Allergiepartikel ungefiltert
wieder
ausblasen.
Vorsicht ist bei den als allergikerfreundlich gepriesenen
Wasserstaubsaugern geboten:
Die Allergene werden im Wasser nur aufgelöst und dann mit
dem
Wasserdampf wieder ausgeblasen. Die Belastung ist nach dem Saugen
dann sogar höher als zuvor. Salzburger Nachrichten, 21. 11. 02